Warum sich ein Bausparvertrag für Auszubildende lohnt

   
 

Warum sich ein Bausparvertrag für Auszubildende lohnt

 

Kaum ist der Ausbildungsvertrag unterschrieben, stürzen auf den jungen Auszubildenden viele neue Dinge ein. Nun gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dies betrifft insbesondere die Nutzung staatlicher Prämien.

Als Auszubildender hat man einen Anspruch auf die staatliche Förderung nach dem Vermögensbildungsgesetz. Auf dieser Grundlage wird eine Sparzulage für die Anlage so genannter "vermögenswirksamer Leistungen" gewährt. Dies sind zusätzliche Leistungen – bis zu 40 Euro monatlich – des Arbeitgebers, die jedem etwa aufgrund eines Tarifvertrags zustehen. Ein großes Vermögen lässt sich nicht damit verdienen, aber verschenken sollte man diese Leistungen deswegen auch nicht.

Die eingezahlten Beträge werden sieben Jahre lang fest angelegt. Vor Ablauf dieses Zeitraums darf man nicht über das Guthaben verfügen. Wer die vermögenswirksamen Leistungen in einen Bausparvertrag einzahlt, bekommt dafür vom Staat eine Extra-Förderung.

Diese so genannte Arbeitnehmer-Sparzulage beträgt für Bausparer neun Prozent auf Einzahlungen bis 480 Euro, also bis zu 43 Euro! Die vom Staat festgelegte Einkommensgrenze von 17.900 Euro pro Jahr ist für die meisten Auszubildenden zudem kein Thema. Die Zulage wird mit der Steuererklärung beim Finanzamt beantragt. Wer wissen will, ob und wie viel vermögenswirksame Leistungen der Arbeitgeber zahlt, sollte sich in der Personalabteilung oder beim Betriebsrat informieren.

Der Abschluss eines Bausparvertrages hat noch einen weiteren Vorteil. Zusätzlich bekommt man noch die staatliche Wohnungsbauprämie. Auf einen jährlichen Sparbetrag von bis zu 512 Euro beträgt diese immerhin 8,8%.

Bausparen lohnt sich also, insbesondere für Auszubildende und Berufsanfänger!