Schnellere Zuteilung durch EinmalzahlungDie niedrigen Zinsen für Bauspardarlehen sind verlockend. Jedoch stehen vor der Inanspruchnahme viele Monate kontinuierlichen Sparens. Diese lästige Pflichtübung kann man abkürzen, indem man die Mindestsparsumme bei Abschluss in einer Summe einzahlt. Doch rechnet sich diese Variante wirklich? Um diese Frage beantworten zu können, ist der Bausparansatz mit einer Alternative zu vergleichen. So könnte man zunächst das aktuelle Sparguthaben in einem sicheren Sparbrief mit fester Laufzeit anlegen. Auch die Zinsabsicherung kann man auf anderem Wege als mit dem Bauspardarlehen erreichen. So bieten zahlreiche Institute sogenannte Forward-Darlehen an, mit deren Hilfe man sich bis zu 5 Jahre im Voraus die aktuellen Darlehenskonditionen sichern kann. Ganz ohne Gebühren kommen beide Ansätze nicht aus. Beim Bausparvertrag wird eine einmalige Abschlussgebühr von 1% fällig, während man sich beim Forward-Darlehen die Absicherung mit einem Zinsaufschlag von ca. 0,2% pro Jahr erkaufen muss. Die nachfolgende Gegenüberstellung fasst diese Aspekte zusammen: Beispielrechnung:Ein Sparer möchte in 3 Jahren eine Eigentumswohnung erwerben. Er rechnet mit Kosten in Höhe von € 100.000. Er hat derzeit ein Sparguthaben von € 40.000. Dieses Guthaben zzgl. der in der Zwischenzeit erwirtschafteten Zinsen soll in vollem Umfang in die Kaufpreis-zahlung einfließen. Der Rest soll finanziert werden.
2:0 für das Bausparen!
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